dynamischer ZZP / ZZP-Verstellung bei E-Zündung

 
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dynamischer ZZP / ZZP-Verstellung bei E-Zündung

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Gepostet: 11.05.2020 - 21:11 Uhr  ·  #1
Ich habe mich letztens gefragt, ob es nicht möglich wäre den ZZP ein wenig variabel zu gestalten und somit ein wenig Leistung heraus zu holen bzw. nicht den Kompromiss mit dem festen ZZp eingehen zu müssen. Dass dabei keine 20 PS erreicht werden ist mir jedoch klar. Ich habe mich schon etwas belesen und einen DZB "gebaut". Bzw. Eigentlich einfach nur einen Kondensator zwischen Geber und Masse gelegt. Dieser verändert das Gebersignal je nach Größe wie dargestellt.
 

Meines Wissens wird annähernd dann gezündet, wennn das Signal bei 0 liegt. Der BZB verhindert dies ggf. und kann gleichzeitig zum Verschieben des ZZP (nur nach hinten) eingesetzt werden, sofern er richtig dimensioniert wurde.
Wäre es möglich mit Widerständen, Spulen & Dioden eine weitere frequenz/drehzahlabhängige Verschiebung zu relisieren?
Theoretisch hätte man ja den kurzen Bereich der Pollücke als Spielraum. Trotzdem sollte doch zumindest ein bisschen was machbar sein, oder?
 

Wenn ich diese Kurven richtig deute, ist es am Besten in niedrigen und hohen Drehzahlen spät und im mittleren Drehzahlbereich früh zu zünden, richtig?

Ich möchte nach Möglichkeit keine Microcontroller oder Ähnliches verwenden. Mir ist auchklar, dass ich so niemals an die Genauigkeit einer programmierbaren Zündanlage herankommen werde. Aber mittels Zündpistole könnte man das Ganze ja dann überprüfen. Und eine Frage habe ich noch: hat jemand eine grobe Zündkurve für den S51-Stinomotor? Ich kann keine finden :(

MfG Alrik
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Re: dynamischer ZZP / ZZP-Verstellung bei E-Zündung

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Gepostet: 12.05.2020 - 10:19 Uhr  ·  #2
Zitat geschrieben von Alrik Wegner

Ich möchte nach Möglichkeit keine Microcontroller oder Ähnliches verwenden. Mir ist auchklar, dass ich so niemals an die Genauigkeit einer programmierbaren Zündanlage herankommen werde.


Das hast du schon richtig erkannt. Aber es geht hier ja nicht nur um Genauigkeit, sondern auch darum, dass du saubere Pegel und Schaltflanken beeinträchtigst, wenn du da mit Kondensatoren glättest. Im schlimmsten Fall würde dann garnicht oder nur unzuverlässig gezündet werden.
Eine Timerschaltung mit Bspw. 555 wäre hier wohl das erforderliche Minimum um dein Vorhaben umzusetzen.
Aber aus Erfahrung kann ich sagen, der Aufwand lohnt sich kaum. Weder in Hinsicht auf die Zeit die man in den Schaltungsaufbau steckt noch hinsichtlich der Bauteilkosten. Ein µC ist heutzutage die Allroundlösung für fast alles. Und mit Plattformen wie Arduino (ich bin kein Fan davon) kann sowas fast jeder umsetzen.
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