Hallo,
bezugnehmend auf das Thema ist mir folgendes aufgefallen:
Die heutigen Spulen sind/werden anscheinend sehr großzügig ausgelegt. Das mag ja manchmal nicht schlecht sein, bedeutet aber auch sehr häufig viele durchgebrannte Leuchtmittel. Mir ist es im Zuge der Aufarbeitung einer SIMSON SR 50 folgendes aufgefallen: Als erstes war die Ladespule auffällig. Mal zündete die Anlage und mal war nix da. Nachdem ich die Anleitung zur Überprüfung der E-Zündung bekommen hatte war klar, die Ladespule ist daran beteiligt. Diese soll einen Widerstand zwischen 630-780 Ohm haben und im Kickstarterbetrieb mind. 90 V bringen. Die verbaute hatte einen Wert von 503 Ohm und lag somit weit außerhalb der Toleranz. Als nächstes himmelte die Anlage jede Menge Glühobst im Scheinwerfer und im Schlußlicht. Eine Überprüfung erbrachte schon im Standgas und unter Last eine Spannung von 14,2 V. Bei Halbgas hatte ich schon 18,7 V und defekte Glühlampen. Erst die Belastung mit 76 W ( 1x 55 W+1x 21W) brachte unter Halbgas eine Spannung von 12,9 V und die Leuchtmittel blieben heil. Es ist eine Lichtspule 12V/42W.
Was mich daran am meisten stört ist die Tatsache, das für ein plug-and-play-Teil ( was so eine Grundplatte eigentlich ist) ein Nachweis einer Fachwerkstatt verlangt wird, um reklamieren zu können. Es wird immer argumentiert, das die Teile beim Hersteller geprüft werden, Kann in meinen Augen nicht sein, ansonsten hätte die Ladespule mit diesem niedrigen Widerstand nicht verbaut werden dürfen.
Ist so etwas auch anderen Hobbyschraubern aufgefallen?
boerdewicht
bezugnehmend auf das Thema ist mir folgendes aufgefallen:
Die heutigen Spulen sind/werden anscheinend sehr großzügig ausgelegt. Das mag ja manchmal nicht schlecht sein, bedeutet aber auch sehr häufig viele durchgebrannte Leuchtmittel. Mir ist es im Zuge der Aufarbeitung einer SIMSON SR 50 folgendes aufgefallen: Als erstes war die Ladespule auffällig. Mal zündete die Anlage und mal war nix da. Nachdem ich die Anleitung zur Überprüfung der E-Zündung bekommen hatte war klar, die Ladespule ist daran beteiligt. Diese soll einen Widerstand zwischen 630-780 Ohm haben und im Kickstarterbetrieb mind. 90 V bringen. Die verbaute hatte einen Wert von 503 Ohm und lag somit weit außerhalb der Toleranz. Als nächstes himmelte die Anlage jede Menge Glühobst im Scheinwerfer und im Schlußlicht. Eine Überprüfung erbrachte schon im Standgas und unter Last eine Spannung von 14,2 V. Bei Halbgas hatte ich schon 18,7 V und defekte Glühlampen. Erst die Belastung mit 76 W ( 1x 55 W+1x 21W) brachte unter Halbgas eine Spannung von 12,9 V und die Leuchtmittel blieben heil. Es ist eine Lichtspule 12V/42W.
Was mich daran am meisten stört ist die Tatsache, das für ein plug-and-play-Teil ( was so eine Grundplatte eigentlich ist) ein Nachweis einer Fachwerkstatt verlangt wird, um reklamieren zu können. Es wird immer argumentiert, das die Teile beim Hersteller geprüft werden, Kann in meinen Augen nicht sein, ansonsten hätte die Ladespule mit diesem niedrigen Widerstand nicht verbaut werden dürfen.
Ist so etwas auch anderen Hobbyschraubern aufgefallen?
boerdewicht
