Ich habe seit Ende 2024 eine Simson S51 1C1 BJ. 1989 mit originaler Elektronikzündung, verbaut war ein Dokili-Vergaser. Die Leerlaufluftschraube musste ich ziemlich weit herausdrehen, so 3-3,5 Umdrehungen, damit der Motor richtig lief. In letzter Zeit sprang die Simme im Kaltstart sehr schlecht an, 20 Mal treten war keine Seltenheit, Startvergaser half auch nicht. Wenn der Motor dann lief, konnte man ziemlich problemlos fahren.
Habe dann einen neuen BVF 16N1-11 Vergaser bestellt, dieser wurde erst Mal zerlegt und vorsichtshalber alles mit Bremsenreiniger behandelt, alle Düsen
waren frei, der Schwimmer wurde auf das richtige Maß eingestellt. Der Vergaser wurde eingebaut, der Motor ließ sich auch starten. Leider währte
die Freude nur kurz, nach ein paar hundert Meter hatte der Motor Aussetzer und starb dann ganz ab. Also Vergaser noch Mal raus und alles geprüft, nichts
gefunden, wieder eingebaut, wieder gleiches Szenario nach kurzer Fahrt. Habe dann den alten Vergaser eingebaut, Simme startete irgendwie gar nicht mehr.
Neuen Vergaser wieder rein, Simme startet, kurze Probefahrt und wieder gleiches Problem. Habe dann noch Mal den alten Dokili Vergaser eingebaut, jetzt lief der Motor auch wieder mit dem alten Vergaser, aber nach 100-300m stottern und aus. Habe Mal den Benzinschlauch vom Tank in einen Messbecher gehalten und die Zeit gestoppt, 200ml in einer Minute liefen rein, sollte doch genügen? Habe dann noch die Senfglasmethode bei beiden Vergasern getestet, beide unauffällig, 8mm Luft unter Vergaserkante.
Das kann doch nicht an den Vergasern liegen, es tritt ja bei beiden auf? Ich vermute, das es mit der Wärme zu tun hat, also wenn der Motor heiß ist geht es
anscheinend los. Kann es an dem rechten Wellendichtring unter dem Polrad liegen, zieht vielleicht Nebenluft, besonders wenn der Motor heiß wird? Könnte es der Zündungsgeber auf der Grundplatte sein? Der ist noch original. Vielleicht ist da ein Riss in der Leiterplatte, der bei Erwärmung den Stromfluss trennt. Muss man die Zündung neu einstellen, wenn man die Grundplatte runter nehmen muss zum Wechseln des Wellendichtrings? Die Zündspule könnte vielleicht auch verdächtig sein. Ich habe zwei neue Zündkerzen getestet, keine Änderung. Gestern hatte ich die eine neue Kerze nach dem Absterben rausgedreht, die Elektrode sah hellgrau aus, das deutet doch auf Nebenluft hin? Tankdeckel habe ich zwei verschiedene (abschließbar), auch ohne Tankdeckel geht der Motor aus.
Sorry für die vielen Fragen, ich weiß sonst nicht mehr weiter! Den Wellendichtring oder auch beide würde ich erst mal als erstes wechseln.
Habe dann einen neuen BVF 16N1-11 Vergaser bestellt, dieser wurde erst Mal zerlegt und vorsichtshalber alles mit Bremsenreiniger behandelt, alle Düsen
waren frei, der Schwimmer wurde auf das richtige Maß eingestellt. Der Vergaser wurde eingebaut, der Motor ließ sich auch starten. Leider währte
die Freude nur kurz, nach ein paar hundert Meter hatte der Motor Aussetzer und starb dann ganz ab. Also Vergaser noch Mal raus und alles geprüft, nichts
gefunden, wieder eingebaut, wieder gleiches Szenario nach kurzer Fahrt. Habe dann den alten Vergaser eingebaut, Simme startete irgendwie gar nicht mehr.
Neuen Vergaser wieder rein, Simme startet, kurze Probefahrt und wieder gleiches Problem. Habe dann noch Mal den alten Dokili Vergaser eingebaut, jetzt lief der Motor auch wieder mit dem alten Vergaser, aber nach 100-300m stottern und aus. Habe Mal den Benzinschlauch vom Tank in einen Messbecher gehalten und die Zeit gestoppt, 200ml in einer Minute liefen rein, sollte doch genügen? Habe dann noch die Senfglasmethode bei beiden Vergasern getestet, beide unauffällig, 8mm Luft unter Vergaserkante.
Das kann doch nicht an den Vergasern liegen, es tritt ja bei beiden auf? Ich vermute, das es mit der Wärme zu tun hat, also wenn der Motor heiß ist geht es
anscheinend los. Kann es an dem rechten Wellendichtring unter dem Polrad liegen, zieht vielleicht Nebenluft, besonders wenn der Motor heiß wird? Könnte es der Zündungsgeber auf der Grundplatte sein? Der ist noch original. Vielleicht ist da ein Riss in der Leiterplatte, der bei Erwärmung den Stromfluss trennt. Muss man die Zündung neu einstellen, wenn man die Grundplatte runter nehmen muss zum Wechseln des Wellendichtrings? Die Zündspule könnte vielleicht auch verdächtig sein. Ich habe zwei neue Zündkerzen getestet, keine Änderung. Gestern hatte ich die eine neue Kerze nach dem Absterben rausgedreht, die Elektrode sah hellgrau aus, das deutet doch auf Nebenluft hin? Tankdeckel habe ich zwei verschiedene (abschließbar), auch ohne Tankdeckel geht der Motor aus.
Sorry für die vielen Fragen, ich weiß sonst nicht mehr weiter! Den Wellendichtring oder auch beide würde ich erst mal als erstes wechseln.
